Aids in Afrika

In Ländern wie Botswana und Simbabwe sind mehr als 30 Prozent der aktiven Bevölkerung mit HIV infiziert. Im Jahr 2003 wurden etwa 3 Millionen Neuinfektionen diagnostiziert und 2,2 Millionen Afrikaner starben an der Krankheit. In den letzten Jahren war die Rate der AIDS-Infektionen stabil, aber dies kann ein verzerrtes Bild ergeben, da die neue Infektion und die Zahl der durch AIDS verursachten Todesfälle ungefähr gleich sind. Die Folgen der Epidemie belasten die schwache Wirtschaft der Region da ein großer Teil der Erwerbsbevölkerung aufgrund der Krankheit arbeitsunfähig ist und medizinische Versorgung benötigt. In einigen stark betroffenen Gebieten ist die Anzahl der Waisen aufgrund der Krankheit sehr groß und oft sind diese Kreaturen auch Träger des Virus. Viele Regierungen in der Region haben das Ausmaß der Epidemie unterschätzt und beginnen erst jetzt Initiativen zu ergreifen, um ein Ende zu setzen. Ein großes Problem ist jedoch der Mangel an Geld für Investitionen in Bildung, Prävention und Gesundheitsversorgung. Organisationen wie Oxfam International treten daher dafür ein, dass Entwicklungsländer billigere Generika von patentierten AIDS-Medikamenten herstellen. Dies trifft jedoch auf den Protest der Pharmaindustrie. Nach einigen Studien würde die AIDS-Epidemie ihren Ursprung in Westafrika haben,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright aids-images.ch 2018
Shale theme by Siteturner